Hallo!

Ich bin Maren Kips, gebürtige Kölnerin und lebe seit 11 Jahren in Mannheim.

Ich bin Jazz- und Popsängerin, Komponistin, Bandleaderin und singende Erzählerin. Die Lyrik schreibe ich vor allem auf Englisch, da mir diese Sprache schon in Kindertagen gefiel und sehr zugänglich war.
Meine Musik ist für mich Ventil zum Ausdruck meiner Wahrnehmungs-, Gedanken- und seelischen Gefühlswelt.

Wer bin ich hinter der Oberfläche?

Ich bin eine Suchende. Sinnfragen in Bezug auf meine Lebenserfahrungen, aber auch die meiner Mitmenschen beschäftigen mich häufig. Mich interessieren die Verbindungen zu Anderen, zur Natur, zu meiner Innen- und Außenwelt. In meinen Geschichten und Ansichten möchte ich unterschiedliche Blickwinkel einnehmen und auch die mir fremden verstehen. Dafür braucht es Vertrauen und Empathie - Werte die mich von klein auf durch mein Leben begleiten.

Meine anfänglich klassische Gesangsausbildung mit 11 Jahren legte - dank meiner großartigen Lehrerin - wichtigen Boden für mein musikalisches Verständnis. Ihr philosphischer Ansatz begleitet mich bis heute. Ich verstand, dass diese Erkenntnisse auf alle Instrumente, Bewegung, Sprache und den menschlichen Geist übertragbar sind. Im Singen und Musizieren finde ich viele Verbindungen zu anderen Strukturen. So kam es auch, dass ich darin meine Berufung erkannte - über Umwege.

Musik, (m)ein tröstender Ort

Schon im Alter von etwa 5 begeisterte und berührte mich das Singen und hören von Musik so sehr, dass ich Stunden damit in meinem Zimmer alleine verbrachte. Texte und Melodien konnte ich mir sehr schnell merken.
Zudem beglückte ich meine ältere Schwester im Zimmer nebenan mit meinen Harmonie-Gesängen zu Songs in nervtötender Dauerschleife. Meine Schwester war es auch, die früh schon wusste: „Maren, du wirst mal Sängerin, ne?!“ Damals rollte ich noch mit den Augen und war der Überzeugung, meine Leidenschaft am besten nie zum Beruf machen zu wollen.

Dabei war Singen für mich elementar. Damit konnte ich den seelischen Verletzungen, vor allem meiner zeitweise schweren Mobbing-Erfahrungen, eine positive Erfahrung entgegensetzen. In meiner ersten Pop-Rock-Band mit 15 Jahren fand ich Bestätigung und Anerkennung meiner gesanglichen Fähigkeiten. Ich fand einen Ort, an dem ich mich stark und akzeptiert fühlte und Menschen, die mein Innerstes wertschätzten. Singen bedeutet für mich Trost, Heilung und (Selbst-)Erkenntnis.

Im Reisen Antworten finden

Dass ich Berufsmusikerin werde, wusste ich als Abiturientin noch nicht. Meine Neugierde auf die Welt war groß. Ich wollte auf Erkundung im Fernen gehen, von fremden Menschen lernen, Menschen die auch Anderes in mir spiegeln und somit mir selbst neu begegnen. Und somit entschied ich, für ein Jahr in Australien zu leben, zu arbeiten und zu reisen.

Rückblickend zeichnet sich ab, dass ich stets das Musizieren mit anderen und für Andere suchte. Der musikalische Austausch gab mir ein Gefühl von einem inneren Zuhause. Es war ein Merkmal, dass allen Begegnenden auffiel. Wenn ich sang, konnte ich Menschen öffnen und Verbindungen schaffen. Be- und gerührt von meiner Stimme bekräftigten sie meine zögerliche Feststellung: ich möchte das beruflich machen!

Ausbau meiner musikalischen Fähigkeiten

Jazz - das kann man studieren? Eine Frage, die ich mir damals auch gestellt habe. Es war die Suche nach etwas Anspruchsvollem, das mir ermöglicht, Musik- nicht nur Text und Melodie - endlich selbst zu schreiben. Nicht nur emotional, sondern auch theoretisch Musik zu verstehen. Das Debütalbum der Jazz-Sängerin Lizz Wright ergriff mich gänzlich beim ersten Ton. Ihre Stimme und Musik bewegten mich tief. Im Jazz fasziniert mich die Kreativität und Freiheit des Moments. Aber vor allem: die klangliche, harmonische und rhythmische Vielfalt. Das alles wollte ich verstehen lernen und selber kreieren. Erfolgreich bewarb ich mich also an der Musikhochschule Mannheim für Jazzgesang und lernte im Bachelor und Master of Music zunehmend, mich eigenständiger musikalisch  auszudrücken und meine Gefühlswelt in treffende Musik zu wandeln.

Meine Berufung: Verbundenheit fühl- und sichtbar machen

Schon ein Ton, der Anfang einer Textzeile, kann die Mauern unserer oft verborgenen und wirren Gefühlswelt brechen und uns Zugang zu uns selbst verschaffen. Musik bringt Klarheit und umschreibt seelische Zustände auch ohne Worte zu benötigen. So können wir Gefühle besser ordnen oder Knoten in uns lösen. Das fasziniert und berührt mich immer wieder selbst, sowohl als Musizierende als auch als Musikkonsumentin, und ich möchte diese Erfahrungen immer wieder ermöglichen und wachsen lassen.

Empathie ist meine Begleitung und mein Wegweiser. Das Einnehmen anderer Blickwinkel, die komplexe Vielfalt von einzelnen Stimmen suche und spiegele ich in meiner Musik wieder, um Denken und Handeln zu verstehen oder verständlich zu machen. Wir können uns in unseren individuellen Denkstrukturen nicht überall begegnen. Keiner fühlt in Allem gleich. Wie Fingerkuppen sind wir aber über die Wurzel an der Hand verbunden und müssen diesen „Umweg“ immer wieder gehen, um zueinander zu finden. Meine Musik geht diesen „Weg zum Ursprung“, der Verbindung und dem Verständnis für sich selbst und zu Anderen.

Empathie für dich

Den tröstenden und befreienden Raum, den die Musik mir bietet, möchte ich mit dir als ZuhöreIn teilen. Ich öffne dir die Türen meiner Gefühlswelten, lade dich ein, einzelne Stimmen in einem komplexen Kontext wahrzunehmen, dich selbst darin wieder (oder neu zu er)finden und neue Perspektiven zu gewinnen. Mit Vielschichtigkeit, Dynamik und Einfühlungsvermögen zeige ich Facetten, die in unserem Mensch-Sein verankert sind. Um dein Vertrauen zu stärken, dass auch deine innere Stimme und Perspektive mit den all den Anderen zum Ganzen gehört. Um dich daran zu erinnern, dass wir miteinander und mit Dem, was uns umgibt, verbunden sind.